Bericht
In Bühl brummt‘s. Das lässt sich auch am neuen Gewerbegebiet Oberbruch ablesen. Die Ring Maschinenbau GmbH hat sich dort nach der Firma Würth als zweites innovatives Unternehmen angesiedelt. Und es werden weitere folgen: Für die dritte Ansiedelung – ein Handwerksbetrieb – wird die Baugenehmigung in Kürze erteilt, und für das vierte größere Unternehmen gibt es bereits einen Notartermin, gab Oberbürgermeister Hubert Schnurr bei der offiziellen Eröffnung bekannt, die die Firma Ring am Freitag, 22. Juni, gefeiert hat.
In Bühl sei man mit offenen Armen empfangen und optimal unterstützt worden, betonte Andreas Ring, geschäftsführender Gesellschafter der Ring Group mit Hauptsitz in Pirmasens. Mit der Übernahme der Firma Dose in Lichtenau war es vor ein paar Jahren ins Badische gegangen. Vor allem die Lage direkt an der Autobahn-Anschlussstelle war für die Geschäftsführung entscheidend, den Betrieb von Lichtenau nach Oberbruch zu verlagern, um hier obendrein ein maßgeschneidertes Gebäude zu errichten. Der Bauantrag war am 24. Februar 2017 eingegangen, die Baufreigabe für das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 1.150 Quadratmetern wurde am 17. Mai 2017 erteilt.
„Mit der Firma Ring gewinnen wir eines der führenden Unternehmen im Sondermaschinenbau, im Bereich der Verarbeitung von nichtmetallischen Materialien“, freut sich Hubert Schnurr. Produziert werden in Bühl Gerbereimaschinen für die Lederproduktion. Das Unternehmen kann auf eine Erfahrung von mehr als 90 Jahren verweisen. Gerade die jüngere Geschichte ist zudem eine Erfolgsgeschichte: In den letzten 20 Jahren ist die Ring GmbH von 25 Mitarbeitern auf 200 Beschäftigte gewachsen. „Ich wünsche der Firma Ring, dass sich diese Entwicklung hier fortsetzt“, sagt Schnurr. Die Basis dafür ist gelegt: Ausreichend Fläche für eine mögliche Expansion hat sich die Firma bereits gesichert.